Wie wird Vinylboden verlegt?

Der Vinylboden ist immer beliebter. Er ist langlebig, wasserdicht und ähneln Naturholz.

Wie wird Vinylboden montiert?

Die Montageart hängt vom Bodentyp ab. Am beliebtesten ist Vinylboden,den auf den sogenannten Click montiert ist. Den Vinylboden wird wie Laminatpaneele -  schwimmend verlegt. Beim Verlegen ist es wichtig die Herstelleranweisungen bezüglich Dilatation zu beachten. Es gibt auf dem Markt auch selbstklebende Vinylpaneele oder Vinylboden zum Verkleben auf dem Untergrund, die sogenannte Dryback.

Die Selbstklebende Paneele werden von Verkäufer wegen schlechte Qualität nicht so gerne empfohlen. Die Dryback-Paneele sind dünn -  circa 2-2,5 mm. Die sind zum Aufkleben und benötigen einen vollkommen ebenen Untergrund. Um dies zu erreichen, wird am meisten neuer Estrich verteilt, der geschliffen, grundiert und speziell zum Verkleben der Paneele vorbereitet ist. Diese Arbeit erfordert spezielle Werkzeuge und beträchtliche Erfahrung. Die Paneele werden von spezialisierten Montagefirmen geklebt und am meisten in großen öffentlichen Gebäuden montiert.

Wie wird Vinylboden verlegt?

Wie wird der Vinylboden mit Click- System montiert?

Der mit Click montierten Vinylboden gehört zu einer umfangreiche Kategorie. 

Darunter fallen der stiefen Vinylboden (sogenannte RIGID oder SPC) auf. Er ist dicker und steifer, sodass wir den einfach einclipsen können. Die Vinylpaneele mit Click-System müssen dicker sein, was mit der Produktionstechnologie und mit der Notwendigkeit der Fräsung den Verschlüssen verbunden ist. Moderne Verschlüsse sind extrem präzise und das Ausschneiden ist das komplizierteste Element des Produktionsprozess. Die einzelnen Elemente der “Feder” müssen eine bestimmte Festigkeit aufweisen, deshalb sollten  die Clickpaneele nicht dünner als 4 mm sein. Je nach Art der Vinypaneelen haben wir mit verschiedenen Verschlüssen zu tun. Es gibt moderne 5G-Verschlüsse, bei denen SPC-Paneele mit der lange Seite in das Profil des Verschlusses gelassen werden und dann  nach unten abgesenkt werden. Wenn wir zwei Paneele richtig anschließen, hören wir einen charakteristischen Klang, den sogenannten Click. Sehr bewährte 2G-Verschlüsse sind ebenfalls sehr gut. Die Verschlüsse sind sowohl an der kurzen als auch an der langen Seite schräg montiert. Die Verbindung bei dieser Verschlussart ist mechanisch, die konturierten Elemente greifen ineinander, um eine haltbare, sichere Verbindung zu erzielen. Die feste Verbindung schützt vor wirkenden Kräften in allen Richtungen. Für die Montage werden keine Werkzeuge notwendig, sogar kein Hammer zum festschlagen. Am wichtigsten ist, dass wir durch Verwendung eines solchen Verschlusses ein Fragment des Bodens zerlegen können, ohne dass die Gefahr besteht, dass die Verschlüsse beschädigt werden. Der Abfall ist bei der Montage dann auch viel geringer.

Eine billigere Lösung der Verriegelung ist drop down-System. Bei dieser Art der Befestigung wird die kurze Seite der Paneele mit einfachen Handgriffen nach unten gedrückt und dann werden aufgrund der Verdehnung  der gefrästen Elemente die beiden Paneele verbindet.

Bei dieser Verriegelung handelt es sich um eine einmalige Demontage, weil die Zerlegung der Boden die Beschädigung des Paneels verursacht. Eine erneute richtige Montage ist dann nicht mehr möglich. Die  Montage wird auch nicht korrekt, wenn mit zu leichten Druck die Paneele befestigt werden. Bei Bodennutzung kann aufgrund natürlichen Spannung des Materials zur Lösung der Paneele kommen. Jedoch auch ein zu starker Druck bei Verbinden kann die Paneele beschädigen. Es gibt auch die Gefahr, dass wegen die kleinen Unebenheiten im Untergrund, halten die Verschlüsse nicht mehr richtig und gleich nach der Montage können sich  die Paneele ablösen. Dieser Verschlussart erfordert keine Präzision und Genauigkeit im Produktionsprozess. Der Prozess ist also billiger und das Endprodukt  einen um bis zu 10-20 PLN/m2 eines vergleichbaren Produkts niedrigeren Regalpreis aufweist, aber mit dem renommierten Verschluss.

Wir wird der Vinylboden mit Clicksystem montiert?

Der LVT - Boden wird schwimmend verlegt, so wie der Laminatboden. Es beginnt mit der Auswahl der richtige Unterlage, die gemäß den Anforderungen des Bodenherstellers ausgewählt wird. Es müssen immer die Herstelleranweisungen gelesen werden um die Garantie zu behalten.

Das Verlegen des Bodens schwimmend erfordert keine fortgeschrittene Ausrüstung und Fähigkeiten wie zum Beispiel bei der Fliesenverlegung. Um es jedoch richtig zu machen und jahrelang einen schönen Boden genießen, müssen wir mit der richtige Vorbereitung des Untergrundes anfangen. Zuerst prüfen wir ob der Untergrund eben ist. Wenn nicht, dann können wir den Untergrund mit selbstnivellierenden Estrich ausgleichen. Wenn wir den Vinylboden auf Fliesen verlegen möchten, müssen wir die Fugen mit Spachtelmasse ausfüllen. Ein gut vorbereiteter Untergrund soll sauber, stabil, eben und trocken sein. Die maximalen Abweichungen werden jeweils vom Bodenhersteller angegeben.

Wir verlegen den Vinylboden - wir wählen die Unterlage aus.

Obwohl wir den Vinylboden auf einem schon vorhandenen Untergrund verlegen, sollen wir die Unterlagen für den Boden nicht vergessen. Die Unterlage sichert vor allem eine stabile Oberfläche. Sie bietet akustischer Komfort und schützt die Paneele vor Beschädigungen. Die Verschlüsse sind besonders für die Beschädigungen anfällig. Sie müssen mit der geeignete Unterlage gesichert werden, sonst  kann zur Mikrobeschädigungen kommen, die beeinträchtigen  die Nutzungsqualität des gesamten Bodens. Denken wir also daran, dass eine Bodenunterlage die Basis für einen schönen und haltbaren Vinylboden ist.

Wie fangen wir mit dem Verlegen des Vinylsbodens an?

Wir beginnen mit dem Verlegen des Bodens entlang der Wand, an der sich die Tür befindet. Die Verlegeelemente sollten längst zum Lichteinfall verlegt werden. Die Bretter verlegen wir senkrecht zu den Fenster. Gleichzeitig beachten wir, dass eine Dehnungsfuge von 5 mm von den Wänden behalten sein soll. (Bei einer Fläche von mehr als 200 m2 sollte die Dehnungsfuge auf 10 mm erhöht werden). Um dies zu machen, stecken wir zwischen Brett und Wand die Blöcke, die in jedem Baumarkt zu kaufen sind. Bei Vinylböden schwimmend verlegt benötigen weder Nägel noch Kleber. Wir legen die Bretter in Reihen. Zuerst verbinden wir die kurze Seiten den Paneelen und dann klemmen wir den gesamte Band mit der langen Seite an die schon angeordneten Reihen. Um die Paneel anzubringen, heben wir der bereits montierte Brett hoch und fügen  Nut und Feder zusammen. Dann senken wir das Paneel ab und sollten wir einen charakteristischen Klang “click” hören, was bedeutet, dass die Montage richtig gelaufen ist.

Bei dieser Verlegeart von Vinylboden müssen wir entsprechende Dehnungsfuge (mindestens 5 mm) berücksichtigen. Die Verlegung der nächste Reihe fangen wir mit dem Reststück aus der ersten Reihe an. Die Folgereihe verlegen wir im Versatz zu der ersten Reihe von mindestens 30 cm. Der Verlegeart und Weise des Vinylbodens hängt von zwei Faktoren ab: den Abmessungen des Raums, eigenen Geschmack und ob wir Abfallmenge minimalisieren möchten. Beim Bodenverlegen sollten wir auf den regelmäßiger Versatz achten. Generell kann man Versatz um ½ ( eine Reihe von Vinylboden gegenüber der nächsten um die Hälfte der Paneel-Länge verschieben) oder eine  ⅓ Verschiebung (eine Reihe von Vinylboden  gegenüber der nächsten um ¼ Paneel-Länge verschieben) verwenden.

Wie wird  Vinylboden zum Verkleben verlegt?

Vinylböden gibt es auch in einer Dryback-Version, als geklebte Paneele oder Fliesen. Trotz der sehr geringen Dicke (2,5 bis 3 mm) ist die Qualität nicht schlechter als der Clickboden. Dryback-Boden wird immer mehr beliebter aufgrund eines sehr attraktives Preises und hervorragender akustischer Eigenschaften. Die Montage mit Klebstoff  erfordert Zeit, Geschicklichkeit, Genauigkeit und ein perfekt vorbereitetes Substrat. Sogar eine geringe Unebenheit im Untergrund wird hervorgehoben, auch das kleinste Details (z.B Ungleichmäßige Fugenausfüllung) werden auf dem geklebten Boden sichtbar. Um einen guten Ergebniss zu erreichen, muss der Untergrund eben wie ein Tisch sein. Nachdem wir eine dünne Schicht Klebstoff auf den Untergrund auftragen, müssen wir fast eine Stunde abwarten. Dann 2-3 Reihen Paneelen verlegen und den Vorgang wiederholen. Nach 24 Stunden ist den Boden begehbar.

Als Alternative können wir eine Montagematte mit selbstklebenden Schicht benutzen. Die Matte kann kleine, punktuelle Unebenheiten ausgleichen. Die Montagematte beschleunigt und erleichtert die Verlegearbeiten - im Gegenteil zum Klebstoff. Außerdem ermöglicht sie die Nutzung des Bodens direkt nach der Montage.